Mama, sag mal...

Mama, ein Wort, ein Ort: erster Band

Im Januar 2021 mussten wir besonders kreativ werden. Unsere Gruppe hatte sich gerade erst beim Auftaktworkshop kennengelernt und schon trennte uns ein Lockdown. Doch wir machten weiter, trafen uns zu regelmäßigen Online-Gesprächsrunden, tauschten uns aus, lernten voneinander und entdeckten viele Gemeinsamkeiten. Ein Thema zog sich durch all unsere Gespräche: die Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Zuhause. Gemeinsam begaben wir uns also auf eine literarische Reise, interviewten unsere Mütter, sammelten ihre Rezepte und erstellten eine bunte Hommage an die Mütter dieser Welt. Wir beschäftigten uns mit Interview- und Schreibtechniken und tauchten in die Welt der Mediengestaltung ein. Dabei erkundeten wir eine Vielzahl von Medien: von Stift und Papier, Leinwand, Designprogrammen, Musik und natürlich Essen als Medium zwischen allen Kulturen.

Begleitet wurden die Beiträge von den Bildern der Künstlerin Marzieh aus dem Iran.

 Im Rahmen des ersten Bandes entstanden ebenso ein Memory-Spiel sowie ein Frage-Kartenspiel.

Der gedruckte Band ist auf Anfrage und im Café International Waren erhältlich.
Viel Vergnügen beim Stöbern!

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Mama Buch01
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Ein Reiseprojekt: zweiter Band

Nach der großen Nachfrage beim ersten Band haben wir uns auf eine Reise begeben: eine Lesereise durch den gesamten Landkreis MSE. An vier Abenden luden wir Interessierte zu berührender Live-Musik, internationalen Leckereien und natürlich den emotionalen Beiträgen aus dem ersten Band ein. Immer dabei in Waren, Malchin und Neubrandenburg war unsere Ideen-Wand, auf der die Besuchenden eigene Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Thematik verewigen konnten. Es wurde geschrieben, gemalt, gesungen und diskutiert. Nebenbei konnten die Besuchenden das Buch auch kulinarisch entdecken und Rezepte ihrer eigenen Mutter beisteuern. 
Im Rahmen der interkulturellen Woche 2021 luden wir zu vier Schreibwerkstätten in Waren und Neubrandenburg ein, bei denen Interessierte sich noch einmal intensiver mit dem Thema auseinandersetzen konnten. In angeleiteten Übungen näherten wir uns auf verschiedenen Sprachen und mit unterschiedlichen Medien dieser emotionalen Thematik in vertrauter Atmosphäre. Entstanden ist ein berührendes Buch, das zum Mitmachen einlädt. 

Auch der zweite Band ist auf Anfrage in gedruckter Version kostenfrei erhältlich.


Impressionen

Wir danken allen Mitgestaltenden, Unterstützenden und Besuchenden unserer Veranstaltungen, Arbeit und Produkte. Das Projekt "Mama, sag mal..." ist nun abgeschlossen und hat uns alle sehr berührt. Wir freuen uns auf weitere echte Begegnungen und bereichernden Austausch. 

Danke, Sukran, Merci, Thank you, Spas, спасибо!


Und nochmal danke!

Wow, was für ein Fest! Im Rahmen des FiSH Festivals in Rostock im April 2022 wurde der Medienkompetenzpreis M-V 2022 verliehen. In der Kategorie "Freizeit und Teilhabe" haben wir den zweiten Platz belegt! Unser Herzensprojekt "Mama, sag mal" wurde dabei als besonderes und integratives sowie medienübergreifendes Projekt ausgezeichnet. Gemeinsam sind wir (Pavla Jebavá, Aya Sharba und Luise Görlach) auf die Bühne getreten und durften unsere Begeisterung für das Projekt teilen. Im Anschluss wurde sich in entspannter Atmosphäre mit anderen Projekten aus M-V ausgetauscht und vernetzt. Was wird wohl als nächstes kommen? Bleibt gespannt!

 

Zunächst danken wir erst einmal allen Unterstützenden, die dieses Projekt so groß haben werden lassen, allen voran der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg, dank derer Finanzierung wir unsere wunderbaren Bücher drucken lassen konnten. Diese hatten wir natürlich zur Preisverleihung dabei. Und dass sie binnen weniger Minuten vergriffen waren, bestätigt uns nur darin, wie wichtig und bereichernd dieses Projekt für uns und MV war und ist. Wir konnten Menschen zusammenbringen, die sich sonst nie begegnet wären, konnten Freundschaften entstehen lassen und unseren Horizont erweitern. Medienarbeit war ein wichtiger Teil des Projektes, doch vor allem scheint es uns gelungen zu sein, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen ihre eigenen Geschichten einbringen konnten.

Quelle: Pascal Emmrich, FiSH Filmfestival


Inhaltlich verantwortlich gemäß § 18 Abs. 2 MStV

Pavla Jebavá
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